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Steinbusch, Alfred

Bereichsleiter Gesundheitstechnik

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Augenoptiker/in

Beschreibung

Menschen, die anderen gerne helfen und ihnen beratend zur Seite stehen möchten, gleichzeitig ein präzises Arbeiten schätzen und technisches Verständnis mitbringen, werden an dem Beruf der Augenoptikerin/des Augenoptikers viel Freude haben. Die Ausbildung zur Augenoptikergesellin/zum Augenoptikergesellen dauert drei Jahre und findet hauptsächlich in Augenoptikfachgeschäften statt. Darüber hinaus gibt es im Anschluss die Möglichkeit, sich beispielsweise zur Augenoptikermeisterin/zum Augenoptikermeister weiterzubilden oder eine andere höhere Qualifikationsstufe zu erlangen - um ganz spezielle und verantwortungsvolle Tätigkeiten im Sinne des optimalen Sehens und Aussehens ausüben zu können.

Schwerpunkte der Ausbildung

  • Stilberatung des Kunden
  • Einarbeitung der Gläser
  • Kontaktlinsenberatung und –anpassung
  • Verkauf von Handelswaren

Die Ausbildung erfolgt im dualen System.

Der Ausbildungsbetrieb schließt mit den Auszubildenden einen Lehrvertrag ab.

  • Lernorte sind der Ausbildungsbetrieb, die überbetriebliche Ausbildungsstätte und die Berufsschule.
  • In jedem Ausbildungsjahr erfolgt überbetriebliche Ausbildung.- Im zweiten Ausbildungsjahr findet Teil 1 der Gehilfinnenprüfung/Gehilfenprüfung statt.
  • Teil 2 der Gehilfinnenprüfung/Gehilfenprüfung wird vor dem Gehilfenprüfungsausschuss der Augenoptikerinnung des Kammerbezirks Aachen am Ende der Ausbildung abgelegt.

Fächer

Berufsbezogener Lernbereich

  • Wirtschafts- und Betriebslehre
  • Kundenkommunikation und -service
  • Fertigung und Instandsetzung
  • Augenoptische Versorgung
  • Fremdsprachliche Kommunikation

Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftslehre

Aufnahmevoraussetzungen

Ausbildung im Dualen System, d.h. ein Ausbildungsplatz (Ausbildungsvertrag) in einem von der Handwerkskammer anerkannten Ausbildungsbetrieb.

Dauer der Ausbildung

In der Regel 3 Jahre. In Absprache mit dem Betrieb kann die Ausbildung bis zu einem Jahr verkürzt werden (z.B. bei der Voraussetzung der Allgemeinen Hochschulreife oder besonders guter Leistungen in Betrieb und Berufsschule). Verkürzungsanträge werden vom Ausbildungsbetrieb bei der zuständigen Handwerkskammer gestellt und von dieser geprüft.

Unterrichtszeiten

In jedem Ausbildungsjahr sind zwei Berufsschultage vorgesehen, (und wenn möglich auch realisiert). Der erste Berufsschultag umfasst acht Unterrichtsstunden in der Zeit von 8.00 bis 15.00 Uhr. Für den zweiten Berufsschultag werden vier Stunden angesetzt. Der Berufsschulunterricht endet an diesem Tag um 11.20 Uhr. In den vier verbleibenden Unterrichtsstunden dieses Tages findet der Unterricht zur Erlangung der Fachhochschulreife statt. Außerdem bieten wir in dieser Zeit unterschiedliche Qualifizierungsmaßnahmen an (Teilnahmevoraussetzung für beide Angebote ist das Einverständnis der Ausbildungsbetriebe).

Abschluss/Prüfung

Erlangt wird ein Berufsabschluss nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) mit der Möglichkeit der Fachoberschulreife oder der Fachhochschulreife.
Die Zwischen- und Abschlussprüfungen in Theorie und Praxis regelt die Handwerkskammer.

Zusatzangebote in Kooperation mit Ausbildungsbetrieben

Das Berufskolleg für Gestaltung und Technik bietet die Möglichkeit, die Fachoberschulreife oder über die dreijährige Ausbildung hinweg die Fachhochschulreife zu erlangen. Für dieses Angebot wird der zweite Berufsschultag genutzt.

Außerdem können unterschiedliche Angebote wahrgenommen werden wie die Cisco-Zertifizierung, Förderkurse oder Deutschförderung für Zuwanderer. Zudem ermöglichen wir, einen Teil der Ausbildung bei unseren betrieblichen Partnern im europäischen Ausland zu absolvieren. Eine ausführliche Beschreibung sowie viele weitere nützliche Informationen für Auszubildende finden Sie unter
https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet

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