Go Europe!

Globalisierung und Internationalisierung haben die Arbeitswelt maßgeblich verändert und werden auch zukünftig ein bestimmender und prägender Faktor der beruflichen Lebenswelt sein. Die Berufliche Bildung hat dabei eine wichtige Funktion: sie fungiert als Schnittstelle zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem und muss auf die Veränderungen des Arbeitsmarktes reagieren. Das Berufskolleg für Gestaltung und Technik (BKGuT) hat in der Vergangenheit über verschiedene Projekte die internationale berufliche Handlungskompetenz der Lernenden gefördert.


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Go EUROPE! Informationsfolder zum Auslandspraktikum

Working in Europe – Erfahrungsberichte

Im Rahmen unseres Erasmus + Projektes "MobiCoach" haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 des beruflichen Gymnasiums mit Schwerpunkt Gestaltung ein dreiwöchiges Praktikum im europäischen Ausland absolviert. Die 20 Schülerinnen und Schüler waren in den Ländern Dänemark, England, Frankreich, Island und Spanien in verschiedenen Praktikumsunternehmen aus dem Bereich Gestaltung oder auch in schulischen Einrichtungen untergebracht. Neben vielen neuen Arbeitserfahrungen konnten sie auch die kulturellen und geographischen Besonderheiten ihrer Gastländer kennen und lieben lernen.

Mein dreiwöchiges Praktikum habe ich in Reykjavík, Island in dem Designstudio LetterPress absolviert. Es handelt sich um einen kleinen Betrieb, der von zwei Grafikdesignerinnen im Jahre 2010 in Reykjavík gegründet wurde. Meine Aufgaben spielten sich in drei verschiedenen Bereichen ab. Zum einen habe ich Artikel verkaufsbereit verpackt, zum anderen habe ich Visitenkarten und Postkarten gestaltet. Schließlich konnte ich meine designten Artikel drucken und so auch den gesamten Druckprozess kennenlernen. Bei LetterPress konnte ich meine Kenntnisse, z.B. in der Anwendung des Grafikprogramms Illustrator, vertiefen. Besonders spannend war für mich das Kennenlernen der Off-Set Drucktechnik, bzw. der alten Drucktechnik. Neben dem Arbeiten im Betrieb hatte ich auch die Möglichkeit viele Ecken des Landes kennenzulernen und die atemberaubende Natur zu erleben. Insgesamt hat mir mein Auslandspraktikum in Reykjavík bei LetterPress sehr gut gefallen. Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln. Zudem konnte ich mein Englisch verbessern und mehr über die Kultur der Isländer erfahren. Ich denke, dass ein solcher Auslandsaufenthalt auch bewirkt, dass man weltoffener wird. Abschließend würde ich sagen, dass ein Berufspraktikum im Ausland eine sehr gute Möglichkeit darstellt, den persönlichen Horizont zu erweitern. Sicherlich wird sich diese Erfahrung auch auf mein späteres Berufsleben positiv auswirken.

Das „TECH COLLEGE“ ist für den Bereich Gestaltung die größte Schule Dänemarks und liegt ein wenig außerhalb des schönen Ortes Aalborg. Der Unterricht im Tech College ist sehr praxisbezogen und die Schülerinnen und Schüler arbeiten sehr selbständig. Die Schule ist bestens ausgestattet, sodass es dort die verschiedensten Möglichkeiten z.B. zum Drucken gibt. Das Verhältnis der Schüler zu den Lehrern ist eher freundschaftlich und einem wird immer gerne geholfen. Wir haben während unserer Zeit dort gemeinsam mit dänischen Schülern ein Monopoly Spiel entworfen, welches wir auch mit nach Deutschland nehmen durften. Während der drei Wochen waren wir im „Skolehjem“, dem Schulheim, des „TECH COLLEGE“ untergebracht. Es befindet sich nur 10 Minuten zu Fuß von der Schule entfernt. Das Schulheim bietet viele Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume, wie z.B. einen Kinoraum, Fitnessraum, Partyraum, Computerraum, usw. In Aalborg gibt es neben der modernen Architektur auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten die man in der Freizeit besuchen kann. Zum Shoppen und Essen gehen eignet sich Aalborg ebenfalls bestens.

Wir durften drei Wochen lang Schülerinnen am Oldham College in Manchester sein und haben  während dieser Zeit den Schulalltag des Colleges miterlebt. Wir haben an einem Projekt zum Thema "British Values" mitgearbeitet und eine Ausstellung vorbereitet. Wir konnten viel Neues lernen und haben wertvolle Erfahrungen gesammelt. Im Bereich Druck haben wir z.B. neue Techniken erlernt und durften viele besondere Materialien ausprobieren. Meiner Meinung nach war das Praktikum eine sehr gute Chance und ich würde jeder Zeit wieder Ja zu einem Praktikum im europäischen Ausland sagen.

Wir haben unser Auslandspraktikum in Laval, Frankreich verbracht. In den drei unterschiedlichen Werbeagenturen Studio Version 2, Portobello Communication und Gulfstream Communication hatten wir die Möglichkeit verschiedene gestalterische Aufgaben wie Logoentwürfe, Piktogrammentwürfe und Photoshop-Arbeiten zu verwirklichen und zu entwerfen. Neben der Arbeit in den Agenturen war es vor allem toll, den idyllischen Ort Laval in der Normandie zu erkunden und die französische Kultur und Lebensweise hautnah zu erleben.

Mein dreiwöchiges Auslandspraktikum fand in der Kleinstadt Coin, in der Provinz Malaga, statt. Während meines Praktikums betreute mich ein freiberuflicher Web-Developper. Er arbeitet für das spanische Unternehmen Top Group Express, welches in der Touristenbranche tätig ist sowie für das englische Unternehmen Whalar. Ich arbeitete mit HTML, JavaScript und CSS um bei der Entwicklung und Bearbeitung der Webseite für das Unternehmen Whalar mitzuwirken. Mit Unterstützung meines Betreuers habe ich außerdem eine eigene Webseite kreiert.

Mein Betreuer und meine Kolleginnen und Kollegen waren sehr gastfreundlich und unterstützend. Sie erklärten meine Aufgaben ausführlich und halfen jederzeit bei Fragen oder Problemen. In dem Ort Coín ist alles gut zu Fuß erreichbar. Aufgrund der vielen schönen Aussichtspunkte eignet sich die Stadt gut für kleine Spaziergänge. Während meines Aufenthalts fand ein Festival statt, das ich am Wochenende besucht habe.

Ich habe meinen Aufenthalt in Spanien sehr genossen. Er half mir neue Berufserfahrungen zu sammeln und eine neue Kultur kennenzulernen.